vor 5 Stunden
Hallo liebe Community, ich nutze seit vielen Jahren das Bosch Smart Home noch wohne ich nicht ganz bei meiner Freundin, aber habe das Komplette Bosch Smart Home System mit dem Controler der 1. Generation installiert.
Habe auch noch Heitzkörperthermostate der 1. Und auch der 2. Generation Installiert. Die GWG hat mit der Firma (Karlo) einen Vertrag gemacht und will uns Mieter jetzt zwingen diese Produkte zu nutzen, ansonsten müssten wir Strafe Zahlen. Wir müssen das nutzen, wegen dem gesetzlich geregelten hydraulischen abgleich, den die Karlo Heitzthermostate machen sollen, so die GWG.
Ich benötige etwas um zu belegen, dass, dass System von Bosch das auch macht.
Karlo ist mit nichts Kompatibel, haben keine externe Homestation, keine Tür-Fenster Kontakte, nur 6 Möglichkeiten Wärme und Kälte Phasen in ihrer App einzustellen sonst gar nichts.
Ja, Rauchmelder haben die noch. Aber sind auch mit ihren Geräten nicht Kompatibel.
Kann mir da vielleicht jemand helfen?
Ich möchte den Müll von Karlo nicht nutzen.
Vielen Dank im Voraus.
Liebe Grüße
vor 4 Stunden
Die Bosch Thermostate beherrschen keinen hydraulischen Abgleich. Deswegen wirst du keinen entsprechenden Beleg finden oder bekommen.
Ich würde mich eher darauf konzentrieren nachweisen zu können, dass dich ein Vermieter nicht zwingen kann irgendein Smart Home System zu verwenden.
Technisch ist das nämlich nicht notwendig. Klassischerweise machen nicht die Thermostate den hydraulischen Abgleich, sondern die darunter befindlichen Ventile, mit ihrer Durchfluss-Voreinstellung.
vor 3 Stunden
Beherrscht den kein Smarter Thermostat diese Fähigkeit? Und ist es immer vom Ventil abhängig?
vor 3 Stunden
Es gab nämlich zu den Karlo Heizthermostaten ein Heft mit, in dem Steht das diese für den hydraulischen abgleich sorgen, in dem sie den Wasserdruck anpassen können. Wenn ich sie abschraube geht da genauso wie bei allen anderen Geräten ein Stift rein und raus. Mehr temperatur, Stift geht rein, weniger temperatur, Stift fährt raus und schließt das Ventil.
Die GWG gab als Grund an, das diese Themostate den hydraulischen abgleich vornehmen, weshalb sie mich auffordern diesen Rotz weiter zu benutzen.
vor 3 Stunden
Da bräuchtest Du wahrscheinlich eher eine Rechtsberatung. In welchem Umfang darf ein Vermieter den Mietern verbieten, zur Wohnung gehörende Ausstattung auszutauschen? Ein eigenes Waschbecken einbauen darf man sicherlich nicht. Bei vernetzten Rauchmeldern wäre es auch naheliegend, dass man die nicht durch eigene ersetzen darf. Aber bei Heizkörperthermostaten? Keine Ahnung. Vielleicht könnte man da mit Datenschutz argumentieren, da die Geräte regelmäßig mit dem Anbieter kommunizieren und Du zur smarten Steuerung gezwungen bist, deren Cloud-basierte App zu nutzen.
Dein Mieterschutzbund wird da vielleicht der erste Ansprechpartner sein.
Auf jeden Fall eine bedenkliche Entwicklung, dass Kalorimeta & Co. nun auch in diesen Bereich vordringen. Nach meiner Idealvorstellung müsste der Gesetzgeber für diesen Fall eigentlich eine offene, standardisierte Schnittstelle verpflichtend machen (naheliegend wäre Matter).