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Passt ein CT 200 Bosch zu meinem alten Gasheizungs-Setup?

Techniklaie
Explorer Homie

Erstmal sorry für die Frage, bin totaler Technik-Laie und Smart Home-Anfänger! Daher gerne Fachbegriffe korrigieren, wenn ich sie falsch verwende.

 

Bisher habe ich in meiner winzigen 1-Zi-Appartment (Mietwohnung) mit Berliner Altbau-Gasheizung folgendes Setup:

  • Boiler in der Küche: Junkers ZSN 5/11-7 KE > Boiler darf nicht verändert werden (beim Vermieter nachgefragt)
  • Wandeinheit/Raum-Thermostat im Hauptzimmer (Wohn/Schlafzimmer): CR 100 oder CW 100 (laut Bedienungsanleitung). Dahinter ist ein "Rahmen" mit zwei verkabelten Kabeln "BUS". Der Teil mit Display lässt sich leicht abnehmen, siehe Foto, könnte ich also durch einen anderen kompatiblen ersetzen.
  • 3 Heizkörper in Küche, Bad, Hauptzimmer mit "normalen" Drehreglern (die von 1 bis 5, nicht "smart")

Da ich den Boiler nicht ändern darf, kann ich dann den Raum-Thermostat durch einen "smarten" von Junkers/Bosch ersetzen, ohne Kabel neu legen zu müssen oder so? (siehe Foto)

Habe in meiner Recherche den Bosch CT200 Regler gefunden, der sich via App ansteuern lässt. Würde der passen anstelle des jetzigen?

 

Ob ich die "Drehregler" an den Heizkörpern durch smarte ersetze, weiß ich noch nicht, ob das überhaupt viel bringt.

Wichtig wäre mir eigentlich nur, die Raumtemperatur im Hauptraum über die App ablesen und justieren zu könenn, z. B. auch im Urlaub. Falls das bei meinem Setup überhaupt möglich ist.

 

Bisher nutze ich Smart Home nur ganz sporadisch (Ikea Dirigera Hub mit Matter-Firmwareupdate an der Fritbox angeschlossen, nutze bisher nur 2 x IKEA Smart Raumthermometer zum reinen Ablesen der Temperatur in der App)

 

Danke für Erklärungen! 

 

01 Boiler.jpeg

02 Wand-Controller.jpeg

03 Drehregler.jpg

   

1 AKZEPTIERTE LÖSUNG

Hallo @Techniklaie ,

du hast das "Grunddilemma" richtig erkannt. Viele, die sich hier tummeln haben nicht die Energie und/oder Kostenersparnis als Motivation. Es ist eben ein tolles "Spielzeug" und macht technikafinen Menschen einfach nur Spaß. Eine in den Grundparametern richtig eingestellte Heizung kann sparsamer laufen als eine mit technisch super aufgerüsteter Regelung....

Privater Endanwender, kein Bosch-Mitarbeiter.
SHC II + Funk-Stick mit >56 Geräten + 10 Hue + Home Connect, I-OS

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

8 ANTWORTEN 8

Maurice
Poweruser

Das CR100 lässt sich durch ein CT200 (EasyControl) ersetzen, ja. Beachte aber, dass das ein Produkt von Bosch Thermotechnik ist und keine Kompatibilität zu Bosch Smart Home besteht. Auch zugehörige Heizkörperthermostate müsstest Du ggfs. von Bosch Thermotechnik kaufen, die aktuellen von Bosch Smart Home gehen nicht.

Privater Endanwender, kein Bosch-Mitarbeiter.
SHC II + Funk-Stick mit 38 Geräten + 12 Hue + Home Connect, 130 Automationen, OnePlus 7T mit Android 12

☝ gerne mitmachen! Info SHC Generation, Smartphone und Betriebssystem hilft häufig bei der Lösung von Problemen. Einfach im Profil bei "Persönliche Informationen" in der "Signatur" eintragen.

WHasse1
Poweruser

Hier z.B. als Set zu kaufen: https://www.heizungsdiscount24.de/regelungstechnik/junkers-bosch-regler-easycontrol-ct-200-weiss-set... 

Privater Endanwender, kein Bosch-Mitarbeiter.
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Techniklaie
Explorer Homie

Danke euch für die Antworten und Links!

Puh, bei dem Preis überlege ich mir noch mal, ob sich die Investition lohnt. So viel Gas werde ich jetzt durch smartes Heizen auch nicht sparen, dass sich das lohnt (bin jetzt schon unter dem durchschnittlichen Verbrauch für eine 30 qm-Wohnung).

 

Wahrscheinlich belasse ich es erst mal bei meiner aktuellen Einheit CR/CW100. Die kann ich dann halt nicht von unterwegs fernsteuern, aber mit dem einstellbaren Zeitplan habe ich zumindest etwas Kontrolle über Heizen & Absenken und somti Gasverbrauch.

Hallo @Techniklaie ,

du hast das "Grunddilemma" richtig erkannt. Viele, die sich hier tummeln haben nicht die Energie und/oder Kostenersparnis als Motivation. Es ist eben ein tolles "Spielzeug" und macht technikafinen Menschen einfach nur Spaß. Eine in den Grundparametern richtig eingestellte Heizung kann sparsamer laufen als eine mit technisch super aufgerüsteter Regelung....

Privater Endanwender, kein Bosch-Mitarbeiter.
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Man kann auch ohne smarte Thermostate Energie sparen, dann sind aber häufige manuelle Eingriffe nötig. Für mich ist komfortabel Energie sparen einer der Hauptgründe für Smart Home und das hat sich bewährt. Man kann sehr gezielt nur bei Bedarf heizen, ohne ständig an Thermostaten herumfummeln zu müssen.

 

Ich sehe es ganz konkret an den Nebenkostenabrechnungen: Wohnungsnachbarn haben oft hohe Nachzahlungen, während ich regelmäßig eine Rückzahlung bekomme. Und wir hängen alle an der selben zentralen Therme, haben die gleichen Fenster etc. Es liegt ganz klar am Heizverhalten.

Privater Endanwender, kein Bosch-Mitarbeiter.
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Was das Thema Kosten angeht: Ich habe noch immer die ersten Thermostate in Benutzung, die ich 2019 gekauft hatte. Die sind m.E. durch intelligentes, situativ angepasstes Heizen längst amortisiert inkl. sinnvoller Peripherie wie Fensterkontakte.

 

Vom Hobby abgesehen, habe ich mit dem System auch die "Unzulänglichkeiten" der Familie und von mir selbst durch Automationen im Griff.

 

Es ist aber natürlich so: Wer ohnehin schon sorgfältig nicht genutzte Bereiche "herunterdreht", beim Lüften und im Urlaub die Heizung abstellt, wird kaum zusätzlich sparen. 

Bosch Smart Home seit 11.2019;
SHC II + Funk-Stick mit 84 Geräten, 293 Automationen, 129 Zuständen, 33 Szenarien;
Google Pixel 8a mit Android 16 / Lenovo Tab M10 (3rd Gen.) mit Android 12

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Techniklaie
Explorer Homie

Danke dir, WHasse1, lohnen tut sich das smarte wohl nur, wenn man mehr einspart als die teuren Smart Geräte kosten. Ich hab's sowieso selten mehr als 18-19 °C bei 30 qm, da lässt sich so viel gar nicht sparen.

 

Das Einzige praktische wäre gewesen, da ich zwei Bürotage und zwei Home Office-Tage habe, dies smart einzustellen. Der CR100 lässt nur Mo-Fr (am "Stück", nicht einzeln tageswählbar) und die beiden Wochenendtage "programmierbar" mit Zeitplan zu. Ist aber halb so wild, dann stelle ich halt manuell runter und wenn ich daheim bin, wieder rauf, und friere ein paar Minuten, wenn ich wieder daheim bin, bis die Heizung warm ist. Ist jetzt auch nicht so wild.

 

Wahrscheinlich ist es zum Gassparen sinnvoller, wenn ich nicht das ganze Jahr über die beiden Regler an der Therme (für Heizung und Warmwasser) auf "max" lasse, sondern zumindest im Sommer etwas runterfahre. "Vorlauftermperatur" heißt das glaube ich, was darüber eingestellt wird. Der Techniker, der jährlich die Anlage prüft, meinte zwar, das muss so sein, sonst gibt es Bakterien im Wasser. Aber was einem heute alles erzählt wird...

SteWo
Apprentice Homie

Ich habe selber die CT200 mit Bosch HKT I im Einsatz, die Kostenersparnis ist enorm, ich wohne aber auch in einem 120 m² Haus. Ich denke die Ersparnis in einem 30 m² Appartement halten sich in Grenzen.

 

Als Techniklaie sollte man allerdings die Finger von den Einstellungen der Heizung lassen. Mit Bakterien sind Salmonellen im Warmwasser gemeint, hier gibt es bei den meisten Heizsystemen eine Einstellung die Warmwassertemperatur regelmäßig auf 60° zu erhöhen um eventuelle Salmonellen abzutöten.

Eine Raumtemperatur von 18° ist schon sehr niedrig, hier sollte man einen Absenkung keinesfalls unter 15° vornehmen da es sonst zu Tauwasser und somit zu Schimmel führen kann.




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