vor 2 Wochen - zuletzt bearbeitet vor 2 Wochen
Hallo Zusammen,
Ich hätte da eine Frage zu meiner bestehenden 230v Fußbodenheizung im Bad und die Umrüstung derer auf Bosch Smarthome.
Vorab erstmal ein Bild der bestehenden und funktionierenden elektrischen Regelung von 1995.
Nach der Reinigung im Detail,
Und der Schaltplan,
Der Hersteller,
Nun zur Einbaulage.
Im Bad befindet sich noch ein Zentralheizkörper der mit einem HKT II direkt, ohne Raumthermostat geregelt wird.
Da hinter dem bestehenden Regelkasten Fliesen sind und keine Unterputzdose, sondern nur ein Kabelauslaß, möchte oder muß ich bis zu dem Tag der Badsanierung in ein paar Jahren den Regelkasten weiter verwenden. Schon alleine wegen den Dübellöchern die verbleiben würden bei einer Demontage...
Also nun zur Frage.
Sehe ich das richtig das ich ein Bosch smarthome Relais in den Kasten setzen kann und rechts am Relais an L (schwarz) und N (blau) und links am Relais 1 (braun) und 2 (braun) anklemme?
Ich glaube das ich 1 (braun) auf Schaltausgang links ( ⬇️ ) und 2 (braun) auf Schalteingang rechts ( ⬆️ L ) klemmen sollte, obwohl ich denke das es auch egal sein könnte welcher braune links oder rechts geklemmt wird, bin mir da aber nicht sicher...
Somit wäre es doch möglich den bestehenden Kasten, unter weglassen der bisherigen Elektronik, als Attrappe weiter zu nutzen?
Ansteuern würde ich das Regal gerne über das Batterie Raumthermostat II das ich dann in Schalterhöhe an die Fliesen kleben würde. Ohne allerdings das HKT II einzubinden, also einen eigenen "Raum (Fußbodenheizung Bad)" für das Relais und dem Raumthermostat II anzulegen.
Ginge dies ohne extra das Sensorkabel zu kaufen? Mir geht es hauptsächlich darum die Fußbodenheizung auch haptisch neben der smarten Lösung einschalten zu können und einen ungefähres "Regelgefühl" über das Drehrad des Raumthermostat II zu haben, neben der tollen Optik des Raumthermostat II...
Ich würde mich freuen über eine kurze Rückmeldung damit ich dann zeitnah das Projekt umsetzen kann. Irgendwie habe ich nämlich zusätzlich zum smarten Wunsch auch noch kein gutes Gefühl beim staubigen Anblick der alten Regelelektronik im Wandkasten.
Achso, liege ich richtig das ich dann auch nicht mehr die 72° Temperatursicherung benötige? Ich würde auf Grund der offenen, stromführenden, Ausführung gerne auf die Sicherung verzichten und wußte auch auf Anhieb nicht wie ich Sie am Relais sinnvoll verklemmen sollte...
Mit Dank im Voraus,
DerRödl
vor 2 Wochen
Da das ein Niederspannungssystem ist, musst Du zumindest den Trafo beibehalten. Selbst wenn Du irgendwann sanierst brauchst Du einen Ort, an dem dieser untergebracht werden kann. Falls Du den Boden neu machst kannst Du stattdessen natürlich auch eine neue 230V-Fußbodenheizung einbauen.
Die vorläufig einfachste Lösung wäre, den Regelkasten mit allem drum und dran beizubehalten und diesen primärseitig mit einem smarten Relais zu schalten. Also z. B. die beiden gelben Leitungen vom Schalter abklemmen und an den potentialfreien Kontakt des Relais anklemmen. Zusätzlich natürlich das Relais mit L und N versorgen.
Den alten Regler stellst Du dann einfach auf die höchste Temperatur, so dass dieser praktisch nie abschaltet.
Alternativ könntest Du wahrscheinlich auch die Elektronik entfernen und die Fußbodenheizung direkt an den Trafo anschließen. Dann würde ich aber vorher prüfen, ob die Elektronik wirklich nur die Anschlüsse 1 / 2 auf den Trafo schaltet.
Das Raumthermostat II hat einen integrierten Temperaturfühler. Ohne externen Fühler misst es einfach die Lufttemperatur am Montageort und regelt basierend auf dieser.
Die Temperatursicherung schützt bei Elektronik-Defekt, falls z. B. der Trafo einen Kurzschluss hat. Würde ich drin lassen.
vor 2 Wochen - zuletzt bearbeitet vor 2 Wochen
Du hast das schon gut beschrieben, und kannst das so machen.
Wenn ich das richtig lese, arbeitet die Fußbodenheizung selbst mit 21 V~. Deshalb auf keinen Fall eine Drahtbrücke von L auf den potentialfreien Kontakt legen.
Regelung und Ansteuern des Relais dann wie du schreibst über das Raumthermostat II. Das Relais dazu mit dem Verwendungszweck "Elektroheizung" konfigurieren.
Den externen Sensor am RT II brauchst du nicht zwingend, ohne wird halt die Lufttemperatur als Ist-Wert genutzt.
Die Temperatursicherung ist m.E. entbehrlich. Auf die schnelle verstehe ich deren bisherigen Nutzen und interne Verschaltung aber auch nicht. Das Relais hat intern eine eigene reversible Temperatursicherung zum Schutz gegen Überlastung.
vor 2 Wochen
Die beiden braunen Leitungen auf den potentialfreien Kontakt des Relais funktioniert nicht. Das sind ja die beiden Anschlüsse des Heizelements.
vor 2 Wochen
Ich bin davon ausgegangen, dass irgendwo nachgelagert noch das Netzteil/der Trafo dazu ist. Ansonsten würde der Kontakt ja ins Leere schalten.
Aber macht schon Sinn, dass das auch mit in der Installation im Kasten platziert ist.
vor 2 Wochen
Das große Runde an der Rückwand sieht sehr charakteristisch nach Ringkerntrafo aus. 😉
Der hängt primärseitig (gelbe Adern) an den L- / N-Klemmen, wobei in die L-Ader noch die Temperatursicherung und der Schalter in Reihe eingeschleift sind.
Sekundärseitig versorgt der Trafo die Elektronik, die dann wiederum über die Klemmen 1 / 2 das Heizelement versorgt.
vor 2 Wochen
Da das ein Niederspannungssystem ist, musst Du zumindest den Trafo beibehalten. Selbst wenn Du irgendwann sanierst brauchst Du einen Ort, an dem dieser untergebracht werden kann. Falls Du den Boden neu machst kannst Du stattdessen natürlich auch eine neue 230V-Fußbodenheizung einbauen.
Die vorläufig einfachste Lösung wäre, den Regelkasten mit allem drum und dran beizubehalten und diesen primärseitig mit einem smarten Relais zu schalten. Also z. B. die beiden gelben Leitungen vom Schalter abklemmen und an den potentialfreien Kontakt des Relais anklemmen. Zusätzlich natürlich das Relais mit L und N versorgen.
Den alten Regler stellst Du dann einfach auf die höchste Temperatur, so dass dieser praktisch nie abschaltet.
Alternativ könntest Du wahrscheinlich auch die Elektronik entfernen und die Fußbodenheizung direkt an den Trafo anschließen. Dann würde ich aber vorher prüfen, ob die Elektronik wirklich nur die Anschlüsse 1 / 2 auf den Trafo schaltet.
Das Raumthermostat II hat einen integrierten Temperaturfühler. Ohne externen Fühler misst es einfach die Lufttemperatur am Montageort und regelt basierend auf dieser.
Die Temperatursicherung schützt bei Elektronik-Defekt, falls z. B. der Trafo einen Kurzschluss hat. Würde ich drin lassen.
vor 2 Wochen
aber das Raumthermostat 230V kann doch auch 24V Regler bedienen?
Warum nicht einfach das ganze alte Gerät durch das Raumthermostat 230V ersetzen? Dann sparst Du Dir Relais und RT II?
Separate Räume sinn sinnvoll, wenn die Wärme hauptsächlich über die Fussbodenheizung kommen soll und nicht über den Heizkörper. Bei mir hat der bei der automatische. Kopplung im gleichen Raum immer nur über den Handtuchheizkörper geheizt und Fußboden war kalt.
vor 2 Wochen
Ich dachte der ist nur für Stellantriebe?
Da müßte ich dann noch eine separate 24 Stromquelle zur Verfügung stellen oder?
Eine Dose bohren, mmmmhhh....
Warum kann es nicht einfach einfach sein..
vor 2 Wochen
Das Raumthermostat II 230V ist ebenfalls geeignet, da hat Ami recht. Ich hatte dich so verstanden, dass Du das batteriebetriebene wegen größerer Flexibilität bei der Platzierung bevorzugst. Das netzbetriebene muss zwangsläufig dort hin, wo das Kabel aus der Wand kommt.
Den Transformator beibehalten musst Du dennoch, der versorgt ja das Heizelement selbst.
Die Versorgung des Raumthermostat II 230V selbst erfolgt unabhängig von der zu schaltenden Spannung immer mit 230V, dafür brauchst Du kein zusätzliches Netzteil.
Deine Fußbodenheizung ist schon sehr speziell, da kann Bosch Smart Home ausnahmsweise mal nichts dafür. 😆
vor 2 Wochen
> Warum nicht einfach das ganze alte Gerät durch das Raumthermostat 230V ersetzen?
Weil das Gerät den Transformator enthält. Die Kleinspannung zur Versorgung des Heizelements kommt ja nicht einfach aus der Wand. 😉
vor 2 Wochen
Also verstehe ich das richtig wenn ich die Wandregelbox wie folgt umbaue könnte die Fußbodenheizung smart werden:
Alles raus inkl. Ringtrafo,
Netztrafo bis 24v mit 200w IP 65 ins Gehäuse einsetzen, 68mm Loch in den Deckel bohren, Trockenbaudose einsetzen und von hinten mittels Heißklebepistole verkleben, das Raumthermostat II 230v einsetzen und innen mittels WAGOs den Trafo und den Raumthermostat mit 230v versorgen und vom Trafo 24v in den Raumthermostat II und von da an die Fußboden Heizung?
Also jetzt mal im Groben die Idee. Platz wäre im Kasten, einen Dremel und 62er Holzlochbohrer und alles andere an Werkzeug wären vorhanden...
Vorschläge, Ideen, Warnungen und Hinweise?
Ich wäre für alles Dankbar! Besonders was die Auswahl des Trafos betrifft.
Im Moment würde mir dieser einfallen:
Gruß DerRödl
vor 2 Wochen
der verlinkte Trafo sieht sehr groß aus - passt der überhaupt in die Dose?
vor 2 Wochen - zuletzt bearbeitet vor 2 Wochen
Der Trafo im Detail
Er würde in das alte Gehäuse reingehen (unter 250mm).
Hier die Daten. für den Trafo.
Ich bin halt nicht sicher ob die Idee überhaupt so klappt.
vor 2 Wochen
das müsste doch dann so gehen:
@Maurice kannst Du das bestätigen?
@DerRödl das Raumthermostat II 230V ist sehr flach und müsste sich mit Schrauben gut an Deinem alten Deckel befestigen lassen. Der Ausschnitt muss gar keine volle Dose sein. Das Aufsteckmodul kommt dann eben noch von außen auf die Dose.
vor 2 Wochen
DANKE AMI!
Das mit den Bildern vom 230v Raumthermostat II ist neben deinem Schaltplan sehr hilfreich für mich!
Wenn jetzt der Maurice das mit dem Trafo abnickt, bestell ich das alles heute und bau das genau so nächste Woche ein!
Ich hab nächste Woche nämlich frei und bevor mich meine Frau für den Garten einteilt würde ich lieber am Smart Home basteln... 😁
vor 2 Wochen
Da muss ich jetzt leider Spielverderber sein und etwas bremsen. Die Idee ist grundsätzlich richtig und das Anschlussschema von Ami korrekt, aber:
Vielleicht gehst Du nochmal einen Schritt zurück und überlegst, was genau Du mit der Einbindung in Bosch Smart Home erreichen möchtest. Nicht, dass Du nachher etwas smartes mit Display und App hast, das aber seine Grundfunktion schlechter erfüllt als vorher.
Vielleicht reicht es ja aus, das vorhandene Gerät per smartem Relais ein- und ausschaltbar zu machen, ganz ohne Raumthermostat? Was ist denn die primäre Heizung, der Heizkörper oder die Fußbodenheizung?
vor 2 Wochen
Ich denke unter dem Strich hast du recht!
Für den alten Ringtrafo hätte ich noch einen Anlaufstrombegrenzer gebraucht wenn ich die alte Elektronik entfernt hätte, plus eine Raumthermostat II 230v und Kleinteile wäre ich auf über 170,-€ gekommen ohne das Die Fußbodenheizung tatsächlich besser oder effektiver geworden wäre.
Manchmal ist es besser jemand fängt einen ein und setzt Aufwand und Ergebnis in den richtigen Kontext...
DANKE Maurice und Ami für eure Mühe und sorry für den Aufwand!
Ich habe jetzt ein Bosch Smart Home Relais bestellt und klemm es an 230v und den gelben Kabeln des Schalters der Steuerung.
Es ist tatsächlich nur die sekundär Heizung und da reicht es echt Sie Smart eine Stunde vorher anzuschalten, bevor man duscht.
Wenn das Bad dann dran ist kommt eine 230er Fußbodenheizung rein mit Fühler und Raumthermostat II 230v.
Das Relais kann man immer brauchen und mit 40,-€ tut es nicht weh.
Nochmal herzlichen Dank und sorry für die Mühe!
Grüße an euch, DerRödl!
vor 2 Wochen - zuletzt bearbeitet vor 2 Wochen
kein Problem - ich lerne da auch immer was dabei und wenn Du Dir noch einen Fensterkontakt II im Angebot kaufst, kannst Du es daneben kleben und das Relais auch per Tastendruck auf den Fensterkontakt per Automation einschalten und ausschalten
vor 2 Wochen
Alternativ kann man an S1 des smarten Relais einen Taster anschließen (oder auch den vorhandenen Netzschalter des alten Reglers) und damit "smart" schalten, sei es über Automationen oder auch direkt gekoppelt.
vor 2 Wochen
PS: auch wenn“s furchtbar verstaubt aussieht - 30 Jahre Betriebsdauer muss einem heute erst mal einer nachmachen…