am 09. Januar 2022 19:09 - zuletzt bearbeitet am 10. Januar 2022 07:00 von heidyhoernchen
Hallo liebes Bosch Smart Home Team,
es wäre schön, wenn auch die Rollladensteuerungen und Lichtsteuerungen mit einer Kindersicherung, z.B. analog der Thermostatsicherung, ausgestattet werden könnten.
Das würde verhindern, das Kleinkinder ständig an den Schaltern spielen.
Das könnte gerne auch mit einer Zeitsteuerung hinterlegt werden, und/oder einer Entsperrfunktion wie auf Telefonen.
Gruß
gestern - zuletzt bearbeitet gestern
Es ist ja etwas unterschiedliches ob der Support erlischt (was ich nicht geschrieben habe) oder ob keine weiteren Neuerungen für alte Produkte eingeführt werden. Der Support erlischt ja offensichtlich nicht aber viele Gen 1 Produkte kann man nicht mehr kaufen damit sich die Anzahl der Geräte nicht mehr erhöhen (sondern eher verringern).
Das Gleiche macht man ja auch mit dem Zwischenstecker Kompakt und der neueren Matter Version. Dort werden auch Neuerungen der Matterversion nicht auf die ursprüngliche Gen2 Version übertragen. Funktionieren alte Generationen weiterhin? Ja, deswegen wurde ja auch der Funkstick bereitgestellt.
vor 11 Stunden
Bei "fest" verbauter Haustechnik im Überbegriff werden vom Verwender ganz andere Laufzeiten angesetzt als bei "normalen" Verbrauchsgütern.
Viele Hersteller folgen diesem besonderen Bedarf der Käufer und bieten über Jahrzehnte Ersatzteile und Upgrades erfolgreich an.
Diese Kundenfreundlichkeit bindet Kunden über Jahrzehnte und Generationen an den Hersteller und dient der Marken-, Präsenz-, und Legendenbildung.
Eine Schalterserie wie z.B. die Busch&Jäger Si Serie etabliert sich am Markt nicht von heute auf Morgen und bleibt nur Marktdominierend durch ständige Erneuerung und Erweiterung des Portfolio.
Das zufriedenstellende Integrieren meiner Bosch Smarthome Produkte in die Si Serie gelang mir z.B. hauptsächlich nur durch Verwendung von Busch&Jäger Produkten und Einbau in klassische Unterputz- und Verteilerdosen...
Worauf ich hinaus will ist das Bosch gut daran täte das Rad nicht neu zu erfinden und nicht am Kunden vorbei zu entwickeln oder gar den Geschmack der Kundenerziehung hinterlassen sollte...
Der Markt für Bosch Smarthome ist nunmal nicht immer der Neubau bei dem der Kunde die Schlitze und Einbaulage an Bosch anpassen kann und sich Wochenlang einen passenden Rolladenhersteller sucht der mit Bosch funktioniert...
Nein! Vielmehr ist das Bauen im Bestand und das Sanieren und Renovieren ein Markt der brach liegt und teils ignoriert wird.
Hier sind Möglichkeiten die schon länger auch hier im Forum angesprochen werden die leider null umgesetzt werden. Als Beispiel möchte ich hier die Integration der sehr guten Licht und Rolladensteuerung II in den Bestand ansprechen.
Eine der meist verbauten Dachfenster Lösungen am Markt sind die Velux Dachfenster und die dazu verwendeten Velux elektrischen Panzerrollos.
Velux verwendet hier seit langer Zeit fast Jahrzehnten, schon vor Bosch Smarthome, eine altbackene Funksteuerung. Bis heute gibt es seitens Bosch keine einfache Lösung die ohne großen Aufwand einfach darauf aufbaut.
Wie wäre den ein frei Funkkanal belegbarer Funkschalter mit integrierter Licht und Rolladensteuerung II?
Oder eine 0-24v Licht und Rolladensteuerung mit integrierten Trafo die man direkt an den Velux Panzer anschließen könnte, ohne das man 12 Workarrounds benötigt die dann die Endanschläge vergisst? Bitte mit Kindersicherung und Lichtsensor!
Warum muß der Raumthermostat II, der Twist und der Universalschalter inkompatibel zu allen mir bekannten Schalterserien sein?
Hätte man da nicht eine Integrationslösung bringen können oder gar müssen?
Hat da keiner von Bosch mal alle drei Geräte übereinander über eine bestehende Schalterserie montiert/geklebt und sich gedacht "man sieht das **Schimpfwort**e aus"?
Lange Rede, kurzer Sinn.
Die Produktzyklen am Bau sind wesentlich länger als manche meinen, 25 bis 30 Jahre sind da mal gar nichts und oft Besitzergenerationen übergreifend!
Auch die Kostenfaktoren werden hier oft falsch eingeschätzt, meist ist es gar nicht das Gerät, sondern dessen Montage- und Austauschaufwand der manche Anpassungen an Bosch Smarthome so teuer oder einfach nicht realistisch umsetzbar macht!
Als Beispiel, reiß doch mal einfach mal so nebenbei den Gipskarton und Unterbau am Dachfenster auf um da was umzudrahten... Glückwunsch, Jackpot, das sehe ich ganz sicher...
Bosch wäre wirklich gut beraten mehr in den Altbestand und die Wünsche der Kunden und deren Erforschung zu stecken!
Und wenn es nur ein einfacher Schalter im Inneren der EYESII Außenkamera gewesen wäre...
Einfach zu erwarten das der Besitzer mal schnell die Sicherung zieht bei der Reseterei der Kamera und dann beim Anlernen die Leiter oder das Gerüst holt um Sie von links nach rechts zu drehen ist einfach maximal an der Realität vorbei entwickelt! Das fällt dann besonders schwer ins Gewicht wenn da mal beim Update, W-Lan, Firmware, Spinnennetzreinigung, Stromausfall, etc. Was schiefgeht und du vor den Augen deiner Nachbarn mal wieder deine Kamera, medienwirksam "streichelst"...
Der Nachbar wird sich SICHER genau so eine Kamera holen, ganz sicher...
Ich schweife ab....
Ich bin eindeutig für die Möglichkeiten der Kindersicherung und ich bin absolut dafür die alten Gen. 1 Geräte länger mit Updates zu versorgen!
Ich habe nur Gen. 2 aber wer sagt mir das nicht übermorgen alles durch Gen. 3 ersetzt wird...
Grüße DerRödl
vor 6 Stunden - zuletzt bearbeitet vor 5 Stunden
Rödl du schreibst quasi das gleiche wie ich, nur eloquenter ;-).
Ich denke mal Smart Home Produkte zielen eher auf Eigentum ab, Einfamilienhäuser, vielleicht mit Garten und min. 2 Stockwerken. Also eher weniger auf eine eingeschossige vielleicht kleine Mietwohnung. Egal ob Neubau oder eine gekaufte Bestandsimmobilie, am Anfang steht das Geld zur Verfügung und man plant die Kosten für SH-Produkte mit ein. Das sind schnell mal 2000 – 3000€ an Kosten. Und wenn das Geld aufgebraucht ist, geht man nicht 3, 5 oder 10 Jahre später an das System und tauscht es gegen eine neue Generation aus! Das, was man einst erworben hat MUSS Jahrzehnte halten und immer aktualisiert und verbessert werden. Wenn das ein namenhafter deutscher Hersteller nicht leisten kann, dann kann ich mir auch gleich 0815 Produkte zu einem Drittel des Preises kaufen und dann nach 5 Jahren alles wechseln, um auf dem neusten Stand zu sein.
Deswegen war bei der Einführung der Gen 2 der Aufschrei hier im Forum und generell am Markt doch riesig, weil der BSH-C erst einmal nicht die Gen 1 Produkte mit unterstütz hatte. Der Funk-Stick kam doch erst Monate später und auch nur auf Druck der Benutzer. Bereits zu diesem Zeitpunkt hätte man bei Bosch doch merken müssen, wie der Hase läuft.
Hat man aber leider nicht! Gen 2, dann kurze Zeit später Gen 2 M. Die Kundenzufriedenheit, das was Jahrzehnte lang der Garant für eine Sichere Zukunft der Firma war, ist heute dem Gewinn und dem Wohlwollen der Aktionäre gewichen. Kein Wunder, dass es in den letzten Jahren so viele Insolvenzen oder Arbeitsplatzverschiebungen gibt wie schon lange nicht mehr, vielleicht noch nie.
Aber auch ich schweife ab. Ich glaube ich bin ein typischer Smart Home Kunde. Ich habe mir in 2020 eine Bestandsimmobilie gekauft und saniert. Ausgebauter Keller, Erdgeschoss und großer Garten. Als ich alles verbaut hatte (Rollladensteuerungen, Lichtschalter, Twinguards, Rauchmelder, Universalschalter, Heizkörperthermostate etc.) und quasi auf START gegangen bin, musste ich erst einmal feststellen, dass die SH-Produkte im Keller keine Verbindung zu den Produkten im Erdgeschoss hatten. Und wir reden hier von einer Betondecke die Keller und EG voneinander trennen. Luftlinie nicht mal mehr als 2 bis 6 Meter. Gut dass ich noch nicht fertig mit Schlitze klopfen war und somit noch Kabel für Steckdosen zur Treppe legen konnte. Jetzt schauen mich da zwei Zwischenstecker an. Und in ein paar Jahren, wenn vielleicht ein Gen 1 Produkt defekt geht und ich auf Gen 3 Produkte ausweichen muss, werden mich auf der Treppe 3 Zwischenstecker in Reihe anglotzen. So traurig!
Und das von mir beschriebene war im Jahr 2020. Bis heute, muss man sich jedes Stockwerk mit Zwischensteckern vollpflastern, nur um alle SH-Produkte einbinden zu können. Ich finde das SOOO traurig.
Zudem habe ich auf meiner Gartenhütte ein Balkonkraftwerk, bis ich den Zwischenstecker 2 so weit hatte, dass dieser Verbindung zum BSH-C hatte, lächerlich! Wie dann hier im Forum noch auf die großartige Lösung mittels Zwischensteckerwust verwiesen wird, traurig.
Oh und dann noch, dass der Endkunde immer noch mehrere Bosch Apps nutzen muss. Das man z.B. eine Bosch Klimaanlage nicht in die BSH App hinzufügen kann. So schlecht.
Rollladensteuerung 2 für Markise, aber ohne Wind/Regensensor. Twingard 2 ohne CO‑Sensor für Kaminöfen. Vieles wird hier im Forum deutlich bemängelt, und ja bei Problemen wird einem auch geholfen, auch die Support-Seite von Bosch bei Problemen ist gut, aber Kundenwünsche fängt Bosch nicht ein.
Mein Gen 1 System läuft gut, habe aber auch keine Lenovo Lampen oder ähnliches integriert. Ich hoffe einfach das die Produkte noch 30 Jahre lang funktionieren, dann können meine Kinder gern auf die potenzielle Gen 15 ausweichen, die wahrscheinlich auch nicht viel mehr können wird wie Heizung ein/aus oder Rollo hoch/runter.